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Gut zu wissen

Wie entsteht eigentlich Bienenwachs?

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Die Biene liefert dem Menschen schon seit unzähligen Jahren kostbare Rohstoffe. Zuerst fällt einem sofort der süß-duftende Honig ein, aber neben den Propolis und Blütenpollen, war vor allem das Wachs für die Menschen vor unserer Zeit von Bedeutung. Seit dem Mittelalter werden Kerzen aus Bienenwachs hergestellt. Zu dieser Zeit zählte Bienenwachs zu den kostbaren Gütern, und so konnten es sich nur eine kleine Zahl an Menschen leisten, die wohlduftenden Kerzen in ihren Häusern stehen zu haben. Der Rest der Bevölkerung musste sich zu der Zeit mit Talkkerzen zufriedengeben, diese bestanden meist aus Rindernierenfett und rochen nach abgestandenem Fett und ziemlich ranzig. Gegen Ende des 15. Jahrhundert fanden die natürlichen Wachskerzen dann auch Einzug in die gut bürgerlichen Stuben, hier sind die Kerzenlichter bis heute nicht mehr wegzudenken.

Bis die Biene uns dieses wertvolle Produkt anfertigt, ist es ein langer Weg. Für die aufwendige Herstellung arbeiten die Bienen im Team und mit ihren besonderen Wachsdrüsen. An diesen Drüsen entsteht das Wachs als Ausscheidungsprodukt, welches für den Bau der Waben vorgesehen ist. Auf chemischer Ebene kann man das Wachs als ein Material aus langkettigen Alkoholen, Fettsäuren und Kohlenwasserstoffen beschreiben. Diese Stoffe kommen nicht über ihre Nahrung, denn Fettsäuren sind in Nektar und Pollen nur in ganz kleinen Mengen enthalten. Um also dieses Material zu produzieren, welches am Ende Wind und Wetter standhält, müssen die Bienen zunächst einmal ihren eigenen Fettstoffwechsel ankurbeln. Das machen sie, indem sie viel Zucker zu sich nehmen und daraus langkettige Fettsäuren bauen. Aus diesem Grund bauen die Beinen das Wachs im Frühjahr, wenn ausreichend Nahrung vorhanden ist.

Zu der Zeit des Wabenbaus wird jede Wachsschuppe nach der Ausscheidung mit den Hinterbeinen abgenommen und nach vorne, an den vorhanden Wabenbau angebaut. Zur Befestigung wird Speichel genutzt. Ein einzelnes Wachsplättchen wiegt ungefähr 0,7 – 1 Milligramm. Für ungefähr 1 kg Bienenwachs müssen 1,2 – 1,4 Millionen Plättchen verbaut werden. Am Ende sind die typischen sechseckigen Waben fertig. Sie ermöglichen mit wenig Aufwand ein maximales Wohn-Volumen.

Das hochwertige Naturprodukt kann jetzt nicht nur für Kerzenherstellung, sondern auch für Kosmetikanwendungen, Körperbutter, Lippenpflege und viele mehr verwendet werden. Die hochwertige Qualität eines solchen Produktes erkennt man unter anderem an der einheitlichen Farbe, dem wachstypischen Geruch, der gleichmäßigen, glatten Fläche. Bei LANUCO erhältst du ausschließlich pharmazeutische Qualität. Dieses Wachs kannst du bedenkenlos für alle deinen Anwendungen anwenden. Bienenwachs gilt als besonders gut verträglich. Es verleiht der Haut einen zarten Schutzfilm, der sie wie die Bienen in den Waben, vor äußeren Einflüssen schützt. 

Die Entdeckung von Agar-Agar - und was es dir für unglaubliche Möglichkeiten bietet

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Agar entstammt der Rotalge. Im Malaiischen ist Agar-Agar sogar die Bezeichnung für diese Pflanze. Der gereinigte und getrocknete Inhalt der Zellwände wird im späteren Schritt zu Agar-Agar verarbeitet. Eine Eigenschaft der Alge ist es, große Mengen Wasser zu binden. Genau diese Eigenschaft macht das Agar-Agar so einzigartig. Durch das Binden von Wasser kann es als pflanzliches Geliermittel verwenden werden und bewirkt unter anderem eine Gelierung von Marmeladen, Gelees und Wackelpudding. Das vegane Agar kann mit seiner höheren Gelierkraft ebenso problemlos Sahne steif machen, Suppen und Saucen andicken und vieles mehr.

Agar-Agar wurde Mitte des 17. Jahrhunderts von dem Japaner Tarazaemon Minoya entdeckt. Es war das erste Mal, dass ein Algenextrakt in der Küche verwendet wurde. Damals konnte Agar-Agar nur an kalten Nächten gewonnen werden. Die Algen wurden gewaschen und gekocht. Anschließend wurde das Agar-Agar herausgefiltert und ist beim Abkühlen geliert. Das wiederholte Einfrieren und Auftauen ermöglichte eine Reinigung. Gelagert wurde Agar-Agar im trockenen Zustand. Es ist nicht bekannt, auf welche Art und Weise Agar-Agar entdeckt wurde. Es ist das älteste Geliermittel mit natürlicher Herkunft, was es gibt.

Heutzutage wird Agar-Agar nicht nur in der Industrie als Gelier- und Bindemittel genutzt, sondern auch im häuslichen Gebrauch findet es Anwendung. Vor allem für Vegetarier und Veganer ist es eine gute Alternative zum tierischen Geliermittel.  Es hat nicht nur den gleichen Effekt wie Gelatine, sondern ist auch gesund für unseren Organismus. Da Agar-Agar aufgrund seiner Anordnung zu den Ballaststoffen gezählt wird, muss der Darm viel Mühe aufwenden, um ihn zu verdauen. Außerdem besitzt Agar-Agar gute Quelleigenschaften. Das hat den Vorteil, dass das Sättigungsgefühl länger anhält und wir nicht sofort neue Nahrung braucht. Trotzdem sollte man nicht zu viel Agar-Agar auf einmal verwenden, da es in größeren Mengen abführend wirken kann. Bei kleinen Mengen wie Desserts, Torten oder Kuchen enthalten, tritt das allerdings nicht auf.

Mit Agar-Agar lassen sich viele gesunde Sachen kochen. In unserer LANUCO Rezeptsammlung findest du einen kleinen Einblick darüber, was alles mit Agar-Agar möglich ist. Die gesunden Algen in Pulverform machen der tierischen Gelatine Konkurrenz. So wurde im Marktcheck sogar berichtet, dass man mit Agar ganz leicht und schnell seine eigenen, gesunden Gummibärchen selber herstellen kann. Für den Genuss dieser gesunden Schlemmereien muss man nicht mal vegetarisch sein!

Frühjahrsputz ohne Chemikalien

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Sobald die ersten Knospen sprießen, frische Triebe in Wald und Garten zu sehen sind und die Sonne länger scheint, wissen wir, es ist Zeit für den Frühjahrsputz. Besonders die Sonne, welche die dreckigen Fensterscheiben in ein strahlendes Licht stellt, kündigt den Start für die alljährliche Grundreinigung an. Schnell sind alle Utensilien zusammengesucht und die Motivation ganz groß. Mit Blick auf die aufblühende Natur, vergeht schnell die Lust auf aggressive Chemikalien und es stellt sich die Frage, ob diese besondere Reinigung nicht auch auf ökologischer Basis verlaufen kann. Das kann sie und das ist sogar nicht nur besser für die Natur, sondern auch für die Putzfee selbst.

Denn die Reiniger, die wir aus den Supermarktregalen kennen, riechen nicht nur künstlich, sie können auch Allergien und Atemwegsbeschwerden hervorrufen. Somit bleibt uns keine andere Möglichkeit als auf die Wundermittel der Natur zurück zu greifen. In diesem Fall sind das vor allem Essig und Zitronensäure. Besonderes letztere besticht durch einen neutralen Geruch. Ganz egal, in welchen Bereichen du reinigen möchtest, die Zitronensäure ist ein wahrer Universalreiniger. So eignet sie sich perfekt zum Entkalken von Wasserkochern, Porzellan-Oberflächen und sanitären Anlagen. Hier verwendet man 2 bis 4 Esslöffel Zitronensäure in Pulverform auf einen Liter Wasser.

Für das Entkalken von Duschköpfen und Wasserhähnen werden ca. 2 Esslöffel Pulver in einen Eimer gegeben, worin die Teile dann eingeweicht werden. Nach 3 Stunden herausnehmen und gut abspülen. Wer seine Waschmaschine oder Spülmaschine entkalken will, sollte 5-10 Esslöffel in die leere Maschine geben und einen normalen Waschgang starten. Für alle anderen Flächen eignet sie sich auch, denn durch das Vermischen mit Wasser wird sie zum super Allzweckreiniger.

Als wäre das nicht genug werden mit der Zitronensäure endlich alle Töpfe, Pfannen und Herdplatten von Brandresten befreit. Dafür wird ein Esslöffel der Zitronensäure mit warmen Wasser gemischt und auf die betroffene Stelle geschüttet. Einmal aufkochen und schon wird sich die hartnäckige Verbrennung wie von selbst lösen. Nachdem die Wohnung auf Vordermann gebracht worden ist, werden bei so einem Frühjahrsputz auch anderen Dinge angegangen, die lange in der Ecke lagen. Das geht auch mit Zitronensäure! So werden Flecken aus der Kleidung entfernt, wenn man sie einige Stunden in der Zitronenlösung einweichen lässt und sie anschließend wie gewohnt in der Waschmaschine wäscht.

Wer Zitronensäure benutzt denkt nicht an sich, sondern auch an die Umwelt. Deshalb beim Kauf am besten darauf achten, dass die Verpackung nicht aus Plastik, sondern aus wiederverwertbarem Material besteht. Es empfiehlt sich große Verpackungen zu verwenden, die du nicht sooft neu kaufen musst. So sparst du nicht nur Geld, sondern auch Verpackungsmüll. Bei LANUCO bekommst du Zitronensäure in zwei verschiedenen Ausführungen. 500g bekommst du sogar für unter 4 Euro. Damit wird der Frühjahrsputz zur umwelt- und hautfreundlichen Angelegenheit. Viel Spaß!

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